Stadttunnel – und danach?

Artikel von B90/Grüne im Amtsblatt vom 15.07.2016

Um die Gestaltung des öffentlichen Raumes zwischen Ganterknoten im Osten und Kronenbrücke im Westen ging es bei einem Antrag der GRÜNEN, der vom Gemeinderat mit großer Mehrheit beschlossen wurde:

Für den nach dem Stadttunnelbau oberirdisch verbleibenden Verkehr (ca. ein Drittel der heutigen Verkehrsmenge) sollen danach Planungsvarianten vorgelegt werden, die eine Bündelung des jeweils einspurig in Richtung Ost und West geführten B 31-Restverkehrs vorsehen: Zum einen auf der Leo-Wohleb-Brücke, wodurch die Schwarzwaldstraße zwischen Hilda- und Talstraße vom Durchgangsverkehr entlastet wäre. Zum anderen auf einer der beiden Dreisamuferstraßen zwischen Greiffeneggring und Kronenbrücke, wodurch auf der anderen Seite – aus unserer Sicht vorzugsweise der nördlichen Seite zur Innenstadt – ein  verkehrsberuhigter Dreisamboulevard („Stadt am Fluss“) entstehen könnte.

Beides würde riesige Chancen für eine bahnbrechende Aufwertung des öffentlichen Raumes eröffnen. Der grüne Vorstoß stellt nun sicher, dass diese Ideen ernsthaft geprüft und nicht allzu voreilig vermeintlichen verkehrlichen Sachzwängen geopfert werden.

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