Diskussion über familienfreundliche Baupolitik: Stadtplaner Jerusalem, Hubert Burdenski, Stadträtin Saint-Cast und Frau Deiters-Schwedt von empirica.

„Platz genug?!“ Diskussionsveranstaltung zum Thema Wohnen und Familie

Am Mittwoch, den 8. Februar fand in der Aula der Katholischen Akademie eine Veranstaltung der Grünen Fraktion statt, die sich mit der problematischen Wohnsituation von Familien in Freiburg beschäftigte. Stadträtin Nadyne Saint Cast, die den Abend vorbereitete und moderierte, begrüßte die Gäste und führte kurz in das Thema ein.

Frau Annamaria Deiters-Schwedt vom Unternehmen Empirica stellt in einem kurzen Referat Beispiele für familiengerechtes Wohnen dar und ergänzte regionale Bezüge aus der Empirica-Studie von 2014, welche die Freiburger Situation auf dem Wohnungsmarkt beleuchtet.

In der anschließenden Diskussion nahmen Amtsleiter Jerusalem vom Stadtplanungsamt sowie Architekt Hubert Burdenski zu dem Thema Stellung, bevor dann Fachleute aus der Bauwirtschaft (Genossenschaften und freie Träger) und interessierte Gäste aus dem Publikum in eine Diskussionsrunde einstiegen. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass speziell das Segment der mittleren Einkommen, also diejenigen, die nicht von Förderungen profitieren und auch nicht ausreichend Kapital zum Kauf von Wohneigentum bei den derzeitigen Freiburger Preisen haben in den Fokus der kommunalen Bauplanung genommen werden müssen.

Mehr zu dem Thema auch im Bericht der Badischen Zeitung, in dem jedoch ein falscher Sachverhalt widergegeben wird: Die Wohnfläche pro Kopf in Freiburg ist nicht wie von Frau Deiters-Schwedt fälschlicher Weise dargestellt und von Herrn Mauch so übernommen überdurchschnittlich sondern eben deutlich unterdurchschnittlich!
Am 22. Februar erschien in der Badischen Zeitung die Richtigstellung zur tatsächlichen Pro-Kopf Wohnfläche in Freiburg mit Vergleichen zu anderen Städten in Baden-Württemberg und im Bundesgebit.

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