Freiburgs neue Mitte

Beitrag im Amtsblatt vom 11. 08.2017

Freiburg hat was neues: Einen großen Platz. Wir freuen uns sehr, dass der neugestaltete Platz der Alten Synagoge von den Bürgerinnen und Bürgern, von Einheimischen und Touristinnen, von Jung und Alt so gut angenommen wird. Befürchtungen, dass der Platz eine leere Steinwüste ohne Aufenthaltsqualität ist, und auch die Sorge, dass der Platz sich so stark aufheizt, dass er nicht mehr genutzt werden kann, haben sich nicht bewahrheitet. Stattdessen: Baumbeschattete Holzpodeste, die zur Pause einladen, buntes Treiben und vielfältige Inbesitznahme für ganz unterschiedliche Nutzungen – von spielenden Kindern bis zu Breakdancern. „Wir freuen uns, dass hier gerade eine neue quirlige Mitte Freiburgs am Entstehen ist!“, so Fraktionsvorsitzende Maria Viethen.

Fraktionsvorsitzende Maria Viethen

Fraktionsvorsitzende Maria Viethen (Bild: Britt Schilling)

Dass viele Menschen das Wasserbecken in Form des Grundrisses der 1938 zerstörten Synagoge zur Abkühlung nutzen, trifft bei manchen auf Unverständnis. Die Frage, ob die intensive Nutzung mit einem würdigen Gedenken vereinbar ist, stellt sich. „Nach der Sommerpause müssen wir im Gemeinderat diskutieren, wie wir den Platznutzern deutlicher die Geschichte des Platzes vermitteln können.“, so Maria Viethen. Dazu gehört auch das Für und Wider einer möglichen Umbenennung und die Diskussion ergänzender Hinweise beispielsweise durch eine Tafel zur Geschichte des Platzes und der 1938 zerstörten Synagoge.

Positionspapier zum Platz der Alten Synagoge

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