Das Wohl von Familien und Kindern berücksichtigen!

Eltern fällt es zunehmend schwerer, die vielfältigen Aufgaben Zuhause zu bewältigen. Wir fordern daher den Ministerpräsidenten und die Kultusministerin auf, das Wohl von Kinder und Familien in der aktuellen Krise stärker zu berücksichtigen und die Coronabestimmungen im Sinne von Eltern und Kindern maßvoll zu lockern.

Pressemitteilung vom 23.4.2020

Grüne: Das Wohl von Familien und Kindern berücksichtigen

Saint-Cast: „Eltern brauchen Zeit zum Verschnaufen und Kinder brauchen andere Kinder“

Notbetreuung ausweiten, Spielplätze unter Hygienevorschriften öffnen, Bildungseinrichtungen unterstützen

In einem Schreiben an Ministerpräsident Kretschmann und Bildungsministerin Eisenmann fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Freiburger Gemeinderat, das Wohl von Familien und Kindern während der Corona-Krise mehr in den Fokus zu nehmen. So soll die Notbetreuung auf Kinder mit Förderbedarf und Kinder aus Flüchtlingswohnheimen ausgeweitet und Spielplätze unter Auflagen geöffnet werden. Bildungspolitisch werden von Eisenmann Vorgaben an die Einrichtungen gefordert, die auf die besondere Situation eingehen und das Lernen Zuhause allen möglich machen.

Nadyne Saint-Cast
Bild: Britt Schilling

Nadyne Saint-Cast, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „Der Spagat zwischen Homeschooling, Homeoffice und Kinderbetreuung ist für Familien kaum zu bewältigen. Wir fordern die Landesregierung dazu auf, auch das Wohl von Kindern und Familien in der Corona-Gesetzgebung zu bedenken. Wenn Geschäfte unter Auflagen geöffnet werden können, dann sollen sich auch Kinder unter notwendigen hygienischen Bedingungen treffen können. Auch Eltern, die nicht in systemrelevanten Berufen arbeiten oder zuhause sind, brauchen Zeit zum Verschnaufen und Kinder brauchen andere Kinder.  Von Frau Eisenmann fordern wir als Bildungsministerin Vorgaben für die Bildungseinrichtungen, die die besondere Lernsituation in den Augenschein nehmen. Bildungsgerechtigkeit muss auch in der Krise unsere oberste Maxime sein.“

Den Brief an den Ministerpräsidenten und die Kultusministerin findet sich hier.

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