Antrag

Zukunft der Gaskugel

Antrag

vom 4. Oktober 2021

Ein Gebüude in Form einer großen Kugel steht auf grüner Wiese.
Die Gaskugel steht seit 2019 unter Denkmalschutz. Foto: AK Gaskugel

Die Gaskugel liegt an der Schnittstelle der vier Stadtteile Betzenhausen-Bischofslinde, Weingarten, Rieselfeld und Lehen. Seit 2019 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Um der Gaskugel eine Zukunft zu geben haben sich Engagierte der Stiftung BauKulturErbe, die ARGE Stadtbild e.V., der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde und andere Interessierte zusammengetan und ein Nutzungskonzept erarbeitet. In einem interfraktionellen Antrag fordern wir die Stadt dazu auf, sich mit der Initiative und der Zukunft der Gaskugel zu beschäftigen.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Horn,
Im „Arbeitskreis Gaskugel“ erarbeiteten Vertreter*innen der Stiftung BauKulturErbe, die
ARGE Stadtbild e.V., der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde und andere Interessierte
ein Nutzungskonzept, um der Gaskugel in der Fischermatte eine Zukunft zu geben.
Das Nutzungs- und Betriebskonzept des Arbeitskreises sieht ein Naherholungsgebiet mit Café
und einem Klangraum für Kunst und Kultur vor. Die Kugel steht seit 2019 unter
Denkmalschutz, liegt an der Schnittstelle der vier Stadtteile Betzenhausen-Bischofslinde,
Weingarten, Rieselfeld und Lehen, nahe der Neubaugebiete Zinklern und Dietenbach und
daher an einem attraktiven und gut angebundenen Ort.


Den unterzeichnenden Fraktionen ist es ein Anliegen zu erfahren, was mit der Gaskugel und
dem umliegenden Areal geplant ist, um Perspektiven zu diskutieren.
Aus diesem Grund beauftragen wir die Verwaltung mit der Beantwortung folgender Fragen:

  1. Welche Planungen gibt es seitens der Stadt und der Badenova für die Gaskugel und
    dem angrenzenden Grundstück?
  2. Wie steht die Verwaltung zu dem Projekt des Arbeitskreis Gaskugel?
  3. Mit welchen Kosten wäre die Umsetzung des Nutzungskonzepts für Stadt und
    Badenova verbunden?
  4. Wie kann die denkmalgeschützte Gaskugel jetzt gegen das Verrosten geschützt
    werden? Mit welchen Kosten wäre dies verbunden?
  5. Wir bitten die Stadt, eine Bewerbung für das Förderprogramm „Nationale Projekte
    des Städtebaus“ für die Gaskugel in Erwägung zu ziehen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jan Otto und Pia Federer, Bündnis 90/ Die Grünen
    Michel Moos und Irene Vogel, ESFA
    Julien Bender und Atai Keller, SPD/ Kult
    Maria Mena, JUPI
    Sascha Fiek, FDP/BfF
    Gerlinde Schrempp, FW
    Wolf Dieter Winkler, Freiburg Lebenswert