Gegen Aufhebung des Heizpilzverbots

Die Grüne Fraktion im Freiburger Gemeinderat lehnt eine Aufhebung des bislang bestehenden Verbots von Heizpilzen auf städtischen Flächen ab. Einige Fraktionen hatten eine befristete Aufhebung des Verbots mit dem Hinweis auf die schwierige Lage der Gastronomie ins Spiel gebracht.

Stadträtin Sophie Schwer (Bild: Britt Schilling)

„Heizpilze sind und bleiben klimaschädlich- daran ändert auch die Coronakrise nichts. Mit uns wird es kein Aushebeln klimapolitisch sinnvoller Regelungen geben – auch nicht zeitlich begrenzt.“, so Sophie Schwer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Dass Heizpilze eine Lösung für die Außengastronomie sind, bezweifeln nicht nur die Grünen. Auch der Vorsitzende des Tourismusausschusses der IHK Freiburg hält ihren Betrieb für so teuer, dass ein sinnvoller Einsatz kaum möglich ist.

Ein Gas-Heizpilz ist nach Angaben des Umweltbundesamtes für den Ausstoß von bis zu 3,2 Kilogramm des Klimagiftes Kohlendioxid verantwortlich. Bei einem Einsatz von wöchentlich 40 Stunden summiert sich das in drei Monaten auf CO2-Emissionen, die ein Kleinwagen bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern in einem Jahr verursacht.

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