Hilfe für die Ukrainer*innen und Geflüchtete

Viele Menschen stehen auf dem Platz der alten Synagoge. Einige haben ukrainische Flaggen und Schilder dabei.
Viele Freiburger*innen zeigen ihre Solidarität mit der Ukraine auf Kundgebungen.

Nach dem Angriffskrieg auf die Ukraine befinden sich viele Menschen auf der Flucht. Am Wochenende ist ein Bus mit Kindern und ihren Betreuungspersonen aus einem Kinderheim bei Kiew in Freiburg angekommen. Sie werden hier untergebracht und versorgt. Es finden zahlreiche Solidaritätskundgebungen statt.

Am Sonntag, 27. Februar sind die Kinder und Betreuer*innen des „Vaterhauses“ in der Nähe von Kiew sicher und wohlbehalten hier in Freiburg angekommen. Die Stadtverwaltung, die Evangelische Stadtmission Freiburg und S’Einlädele haben sie in Empfang genommen.

Im Blog der Stadtmission gibt es mehr Infos dazu und laufend Updates: www.blog.stadtmission-freiburg.de/

Rund um die Ukraine-Hilfe informiert die Stadt auf www.freiburg.de/ukraine

In den vergangenen Tagen hat es in Freiburg schon zahlreiche Kundgebungen, Mahnwachen und Friedensgebete für die Ukraine gegeben.
Der Angriff Russlands ist ein Angriff auf die Demokratie. Gespräche im Umfeld können dafür sorgen, mehr Menschen zu erreichen und das öffentliche Interesse aufrecht zu erhalten.

In den nächsten Wochen werden tausende Geflüchtete Deutschland und andere europäische Länder erreichen und auch in der Ukraine wird es viel humanitäre Hilfe benötigen. Viele mussten Hals über Kopf ihr Zuhause verlassen und stehen nun vor dem Nichts. Es gibt viele Möglichkeiten sich einzubringen: Beim Ankommen, mit Übersetzungen, Behördengängen, Patenschaften oder dem Anbieten von Zimmern und Wohnungen zu helfen. Doch wo man sich engagieren kann, ist momentan noch unübersichtlich.
Bürger*innen, die vor Ort helfen und unterstützen wollen, können sich ab sofort unter ukraine@stadt.freiburg.de melden.
#LeaveNoOneBehind koordiniert Hilfsangebote in ganz Deutschland. Hilfsangebote können hier eingetragen werden.

Wer die Ukraine-Hilfe unterstützen möchte, kann dies auf mehreren Wegen tun. Derzeit hilft eine Geldspende direkt und unmittelbar.
Spendenkonto des S’Einlädele: IBAN DE60 6805 0101 0002 0413 97
Spendenkonto der Evangelischen Stadtmission: IBAN DE14 5206 0410 0100 5061 09, Stichwort „Ukrainehilfe“
Spendenkonto der Stadt Freiburg: IBAN DE63 6805 0101 0002 0100 12, Stichwort „Nothilfe Lviv“
Über Möglichkeiten zu Sachspenden stellt das S’Einlädele Informationen zur Verfügung.

In der Spenden-Info des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen sind unterschiedliche Organisationen zusammengestellt, die Betroffene in der Ukraine sowie vor dem Krieg flüchtende Menschen unterstützen und dafür zu Spenden aufrufen.

Neben den schrecklichen Nachrichten, ist auch die massive Desinformationskampagne seitens Russland besorgniserregend: Auf vielen Kanälen werden Unwahrheiten verbreitet. Daher ist beim Verbreiten aktueller Nachrichten besondere Vorsicht geboten. 
Zur Situation in Freiburg informiert die Stadt auf ihrer Website und der Blog der Stadtmission.

Informationen für Menschen aus der Ukraine

Ukrainische Staatsbürger*innen können visumsfrei nach Deutschland für einen Aufenthalt bis zu 90 Tage einreisen. Auch für den Transit können Ukrainer*innen 90 Tage ohne Visum in Deutschland bleiben.

Die Stadt Freiburg bietet Informationen auch in ukrainischer Sprache auf ihrer Website.

Wer in Freiburg ankommt und keine Unterkunft hat, wendet sich an die Landeserstaufnahmestelle (LEA).

Es gibt eine telefonische Hotline auf Ukrainisch und Deutsch. Unter 0761 / 201 8080 werden von Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr, Fragen zum Thema Geflüchtete aus der Ukraine in Freiburg beantwortet.

Mehr Informationen, auch zu Asylanträgen sind hier.

Die Bundesregierung hat für ca. den 9. März weitergehende Regelungen für einen legalen Aufenthalt für bis zu drei Jahre angekündigt; dann können sich betroffene Personen auch an die jeweils zuständigen örtlichen Ausländerbehörden wenden. Wer eine Unterkunft hat kann beim Amt für Migration und Integration Leistungsanträge stellen. Sie werden mehrsprachig zur Verfügung gestellt. Pro Person (altersunabhängig) werden sofort 50 Euro in bar ausgezahlt. Auch für die medizinische Versorgung werden Behandlungsscheine ausgestellt.

Aktuelle Informationen stellt auch das Land zur Verfügung. Hier gibt es auch eine Übersicht dazu, wie und wo sicher gespendet werden kann und was die Ukraine-Krise für die Energieversorgung bedeutet. Die wichtigsten Infos sind auf einer neuen Seite zusammengefasst. Weitere Infos und Angebote in anderen Sprachen werden laufend ergänzt.

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