Trendwende bei Solarenergie

Beitrag im Amtsblatt vom 08.06.2018

Gerade hat die Stadt Freiburg verkündet, dass sich der lokale Zuwachs an installierter Fotovoltaik-Leistung im letzten Jahr gegenüber 2016 mehr als verdreifacht habe.

Dieses erfreuliche Ergebnis beruht leider auch darauf, dass in den Jahren zuvor der jährliche PV-Zuwachs deutlich eingebrochen war – insbesondere wegen der verfehlten Politik der schwarz-roten Bundesregierung beim Ausbau der regenerativen Energien insgesamt.

Dieser Abwärtstrend scheint nun zum Glück gebrochen – zumindest in Freiburg. Daran hat sicherlich auch die öffentlichkeitswirksame PV-Kampagne der Stadt „Dein Dach kann mehr“ maßgeblichen Anteil.

Zum weiteren Ausbau der Fotovoltaik wird auch die Solaroffensive der Freiburger Stadtbau beitragen, die auf Initiative der grünen AufsichtsrätInnen Ende 2017 vom Aufsichtsrat einstimmig beschlossen wurde.

FSB-Gebäude: nur noch mit PV und BHKW 

Die Geschäftsführung der Freiburger Stadtbau ist seither dazu verpflichtet, bei allen Neubauvorhaben und Sanierungsprojekten frühzeitig die Realisierung optimal dimensionierter PV-Anlagen zu prüfen und bei Wirtschaftlichkeit umzusetzen. Vergleichbares gilt für den Einsatz effizienter Blockheizkraftwerke oder sog. stromerzeugender Heizungen.

Nachdem die Stadtverwaltung durch Fachgutachten eine generelle Wirtschaftlichkeit für PV-Anlagen – selbst unter den aktuell ungünstigen Voraussetzungen – nachgewiesen hat, dürfte einer Realisierung auf allen in Frage kommenden Stadtbau-Gebäuden künftig nichts mehr im Wege stehen. Ein erstes PV-Mieterstrommodell steht zur Realisierung im Stadtteil Haslach an.

Wir sind zuversichtlich, dass die PV-Strategie der FSB einen deutlichen Beitrag zur Solaroffensive der Stadt Freiburg leisten kann und den Aufwärtstrend der Fotovoltaik im Stadtgebiet stützt. Der Kampf gegen den Klimawandel macht dies auch zwingend erforderlich!

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