Stadträtin Pia Federer, Bild: Britt Schilling

Pia Maria Federer

geb. 1957, Diplom-Sozialarbeiterin, langjährig als Psycho- und Traumatherapeutin in einer Rehaklinik und Geschäftsführerin des paritätischen Wohlfahrtsverbandes Freiburg tätig.

Die Grünen sind die Partei, die sich für eine lebenswerte Zukunft und den Erhalt unseres Planten einsetzen; sie verbinden Ökologie und Soziales und  vertreten eine ernstgemeinte Frauen- und Geschlechterpolitik; seit 1989 Mitglied im Freiburger Gemeinderat: u.a. Mitglied im HauptA, Jugendhilfe- und SozialA , AG Jobcenter, Kultur- und TheaterA,  Augustinerkommision,  Mitglied im Nachhaltigkeitsrat, Aufsichtsrat Stadtbau GmbH und Freiburg Wirtschaft, Touristik und Messe  GmbH  sowie Stiftungsrätin.

Sprecherin Freiburger Bündnis für Familie, Schatzmeisterin Netzwerk Inklusion Region Freiburg, Vorstand Jugendhilfswerk, Vorsitzende Förderverein Kinderprojekt Awassa/Äthiopien, Jury Berndt Koberstein Preis, Förderverein Volkshochschule, Mitglied Kunstverein, Vorstand Guzzoni-Federer-Stiftung für Zusammenleben und Solidarität, Aufsichtsrat SAGES (Sozial- und Seniorengenossenschaft, Mitglied Ensemble Recherche;

Kommunalpolitik ist mir ein Herzensanliegen. Vor Ort mit den Freiburger*innen lässt sich konkret Politik   für die Menschen und den Planeten entwickeln und umsetzen.  Wir Grünen stehen für eine offene, soziale, tolerante und ökologische Stadt., in der die Menschen sehr gerne leben und leben wollen.  Freiburg ist ein Modell für eine grünen Stadt.  Wir Grüne haben die Verantwortung, die Sozialen und Ökologischen im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung auszubauen. Daran arbeite ich gerne mit und will dies auch in Zukunft tun.  Die Herausforderungen sind groß, sei dies bei der Schaffung bezahlbaren und ökologischen Wohnraums für Menschen mit unteren und mittleren Einkommen, sei dies auf kommunaler Ebene bei der  Bewältigung des Klimawandels, sei dies für Chancengerechtigkeit und gesundes Aufwachsen für alle Kinder, sei dies für ernst gemeinte Inklusion sei dies für tatsächliche Geschlechtergerechtigkeit

Frauenpolitik

Gewalt gegen uns Frauen ist nicht tolerierbar. Die Sicherheit von uns Frauen in Freiburg muss deshalb durch ein entsprechendes Sicherheitspaket wiederhergestellt werden: etwa durch ein Frauennachttaxi, das diesen Namen verdient: deshalb unser Konzept: ab 22.00 Uhr zu 7 Euro an jedem Tag in der Woche von jedem Ort in Freiburg; Anti-Gewalttraining für Täter muss wieder Bestandteil städtischer Politik werden.

‚Frauen auf die Bühne‘, Geschlechtergerechtigkeit auf allen Ebenen, sei es bei der Karriere oder in der Sichtbarkeit im öffentlichen Raum u.v.m..

Familienpolitik ist Geschlechterpolitik

Familien sollen sich in Freiburg von der Politik unterstützt fühlen: Deshalb werde ich als Sprecherin des Freiburger Bündnis für Familie mich für eine Väterpolitik einsetzen, die ihnen die Vereinbarkeit von Leben mit Kindern und Beruf ermöglicht.  2018 haben wir vom Bündnis für Familie die ersten väteraktionstage durchgeführt. Außerdem setze ich mich für den weiteren Ausbau der Freiburger FamilienCard  zu einer qualitativ hochwertigeren Unterstützungsinstrument (Bildung, Freizeit) für alle Freiburger Familien ein sowie die  Vereinbarkeit von Kinder, Beruf und Pflege.  Zusätzlich zum quantitativen Ausbau von ganztags Kitaplätzen ist es notwendig, dass die qualitative Arbeit in den Kitas weiter ausgebaut wird; wichtige Themen sind dabei, Kinderschutz und Kinder(beteiligungs)rechte sowie rechtzeitige Unterstützung von Eltern (z.B.  durch Frühe Hilfen). Die Situation alleinerziehender Frauen ist mir ein besonderes Anliegen, dazu gehören eine Verbesserung der beruflichen Situation u.a. durch eine Verbesserung der Randzeitenbetreuung. Aktuelle wird auf Antrag der Grünen die Lebenssituation von AE endlich wieder in den Blick genommen.

Integrative Sozialpolitik

In einer immer unübersichtlich werdenden Welt spielen Stadtteil und  Quartier wieder eine größere Rolle. Ziel der kommenden Jahre, das notwendige Zusammenwirken von Quartiersarbeit, ehrenamtlichem Engagement, Inklusion, Stärkung von Familien und Verbleib von älteren Menschen im Stadtteil.

Gesundheitspolitik                                                                                                                                                                  Etablierung einer Freiburger Gesundheitsstrategie, Bestandserhebung in den Quartieren gesundheitlicher Aktivitäten in Freiburg, Unterstützung vor allem benachteiligter Kinder, die nicht seltenmit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Außerdem, gesundes Essen in Kitas und Schulen soll eine Selbstverständlichkeit werden.

Soziale und ökologische Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit kommt oft zu technisch daher. Eine bessere Verbindung von Sozialem und Ökologie tut deshalb not. Die Eindämmung des dramatischen Klimawandels kann nur gelingen, wenn wir die Menschen zum mit machen gewinnen. Zusammen mit Vertreter*innen der Hochschulen, Bürgerstiftung, Fraktionen und Verbänden habe ich deshalb die Gruppe ‚soziale Nachhaltigkeit‘ gegründet. Wir  haben  mit den handelnden Akteuren in Stadtteilen untersucht, wie nachhaltig ihre Anstrengungen in der Armutsvermeidung, Flüchtlingsunterstützung oder beim bezahlbaren Wohnraum bereits sind und was weiter zu tun wäre um noch nachhaltiger zu werden.

Bezahlbarer Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen

Eine der wichtigsten sozialpolitischen Herausforderungen ist  die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit keinem, geringem (Obdachlose, junge Wohnungsuchende)  und mittleren Einkommen (Familien, älteren Menschen). Kleineschholz und Dietenbach sollen Stadtteile werden, die klimaneutral und sozial sind und von nichtkommerziellen Bauträgern wie Genossenschaften, Stadtbau, Baugruppen, Studierendenwerk und Mietshäusersyndikat errichtet werden.

Inklusion damit Teilhabe selbstverständlich wird

Inklusion: Voraussetzung ist Barrierefreiheit, nur so können alle Menschen teilhaben am gesellschaftlichen Leben. Wichtig ist die Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes mit guten kommunalen Rahmenbedingungen; wichtiges Ziel, die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung.

2019 wird in Deutschland das ‚Dritte Geschlecht‘ anerkannt. Aktuelle läuft ein durch mich initiierter interfraktioneller Antrag, der sich für die Rechte für LSBTTQ bzw. drittes Geschlecht in allen Bereichen des Kommunalen wie Kita, Schule, Standesamt, Personalamt, Amt für öffentliche Ordnung einsetzt.